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Gottesdienst anlässlich der Verleihung des Menschenrechtspreises an Sayragul Sauytbayg
15.05.2022 | 09:30 Uhr | St-Martha, Königstraße 79

 

Die Aktivistin Sayragul Sauytbay hat als muslimische Kasachin in einem chinesischen „Umerziehungslager“ gelebt. Während ihrer Inhaftierung bekam sie Einblick in die Organisation und die geheimen Dokumente des Lagersystems und musste selbst Folter erleiden. Sie konnte nach Kasachstan fliehen und lebt heute im schwedischen Asyl. In ihrem Buch „Die Kronzeugin“ berichtet sie über unfassbare Verbrechen, die täglich in den Umerziehungslagern Chinas in der Region Xinjiang an muslimischen Minderheiten begangen werden.

Der Gottesdienst wird von der der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Nürnberg gestaltet. Auch der evangelische Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein und der katholische Stadtdekan Andreas Lurz wirken an diesem Gottesdienst mit. Gabriella De Mitri-Eljojo von der Islamischen Gemeinde Nürnberg e.V. spricht ein Grußwort.

Predigt: Dr. Jan Martin Depner, langjähriger Pfarrer der Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Deutscher Sprache in Hong Kong.

Foto rechts: Regina Recht

 



Religionsüberspannender Corona-Gedenkort „Kubus am Klarissenplatz“ wird zum interreligiösen Gedenkort für Opfer von Pandemie und Krieg
Katholischer und Evangelischer Stadtdekan gestalten ökumenisches Friedensgebet – Donnerstag, 21. April 2022 um 18 Uhr am Kubus auf dem Klarissenplatz

 

Der Rat der Religionen ist gemeinsam mit der Stadt Nürnberg und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Nürnberg Initiator des Corona-Gedenkens auf dem Klarissenplatz vor dem Neuen Museum Nürnberg.

Ein minimalistisch gestalteter Würfel von 3x3 Metern Größe weist innen eine Platte, Symbole sowie Trostsprüche der Religionen vor. Seit Mitte April 2021 findet an jedem Donnerstagabend um 18 Uhr eine kurze Andacht statt, die an die Corona-Opfer erinnert. Die Andachten werden immer von einer anderen Religionsgemeinschaft gestaltet.

Das Coronagedenken soll nun um das Erinnern an die Opfer des Ukraine-Russland-Krieges ergänzt werden. Weiterhin sollen an dem Kubus einmal wöchentlich Gedenkveranstaltungen an die Opfer von Pandemie und Krieg stattfinden.

Das Gedenken ergänzt die Gebetsreihe „Frieden auf Erden – Nürnberger Gemeinden beten für den Frieden“, die in ökumenischer Verbundenheit ebenfalls an jedem Donnerstagabend um 18 Uhr in einer andern Nürnberger Kirche stattfindet.   

Hiermit weisen wir eigens auf den Termin mit den beiden Stadtdekanen von Nürnberg, Andreas Lurz (katholisch) und Dr. Jürgen Körnlein (evangelisch), hin, der als Ökumenisches Friedensgebet gestaltet ist:

Donnerstag, 21. April 2022, um 18 Uhr am „Kubus am Klarissenplatz: interreligiöser Gedenkort für Opfer von Pandemie und Krieg“.

 

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PM_Ökumenisches Friedensgebet am Kubus,
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Der Rat der Religionen unterstützt die Kundgebung 'Solidarität für die Ukraine'

 

„Frieden und Freiheit für die Ukraine!“ lautet das Motto der Solidaritätsaktion, die am Samstag, 2. April 2022, um 18 Uhr auf dem Kornmarkt in Nürnberg stattfinden wird. Ein breites Bündnis aus dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Mittelfranken, dem Kuratorium für Vielfalt und Zusammenhalt der Stadt Nürnberg, den demokratischen Parteien, dem Rat der Religionen Nürnberg, der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg und dem 1. FC Nürnberg ruft zur Teilnahme an der Kundgebung auf.

 


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Flyer_Kundgebung Solidarität für die Ukr
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Die Mitgliederversammlung des Rates der Religionen Nürnberg unterstützt einen persönlichen Appell

an den Patriarchen von Moskau Kirill I.

 

Die Mitgliederversammlung des Rates der Religionen Nürnberg, die am Mittwoch (24. März) in den Räumen der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg tagte, unterstützt einstimmig einen Appell des Council of Religious Leaders, ein Teil des Weltbundes von Religions for Peace, an den Patriarchen von Moskau Kirill I..

Religions for Peace ist die weltweit größte interreligiöse Organisation, die den Dialog zwischen den Religionen am stärksten etabliert hat.

 

 


Der Vorstand des RdR verurteilt die russische Aggression und den Krieg gegen die Ukraine – und schließt sich einstimmig der Erklärung von Religions for Peace an.

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Erklärung zum Ukraine-Konflikt 28_2_22.p
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PM Aufruf zum Frieden am 25.03.2022__.pd
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Zwölf Religionen beteten am 17. Februar 2022 gemeinsam in der Lorenzkirche Nürnberg für den Frieden. Der Rat der Religionen Nürnberg hatte zu einem multireligiösen Friedensgebet zum Ukraine-Konflikt eingeladen.

 




Ukraine-Konflikt: Multireligiöses Friedensgebet

Angesichts des sich weiter zuspitzenden Ukraine-Konfliktes lädt der Rat der Religionen Nürnberg am kommenden Donnerstag, 17. Februar, um 17 Uhr zu einem multireligiösem Friedensgebet in die Lorenzkirche Nürnberg ein.

„Der Rat der Religionen Nürnberg ist tief betroffen von der bedrohlichen Situation, die sich in der Ukraine entwickelt hat. Mit dem multireligiösen Friedensgebet wollen wir ein Zeichen für Toleranz setzen, für einen Dialog in Konfliktfällen werben und gemeinsam für den Frieden beten“, so Herr Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein, Vorsitzender des Rates der Religionen Nürnberg.

Verschiedene Repräsentantinnen und Repräsentanten der unterschiedlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften Nürnbergs werden gemeinsam für den Frieden beten. Auch der Oberbürgermeister Marcus König hat sein Kommen zugesagt und wird sich beteiligen.

 

Es wirken mit:

 

▪️ Stadt Nürnberg – Oberbürgermeister Markus König
▪️ Evangelische-Lutherische Kirche (Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein)
▪️ Katholische Kirche (Stadtdekan Andreas Lurz)
▪️ Russisch-orthodoxe Kirche (Erzpriester Stepanov)
▪️ Israelitische Kultusgemeinde (Alexander Lissak)
▪️ Muslime (Süleyman Bahn, Scheik)
▪️ Aleviten (Serpil Saglam)
▪️ Ahmadiyya (Shergil Ahmad Khan, Imam der Ahmadiyya Muslim Gemeinde)
▪️ Bahai (Markus Mediger)
▪️ Buddhisten (Claudia Zwiener)
▪️ Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage (Matthias Lange)

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PI Multireligiöses Friedensgebet zum Ukraine-Konflikt
PI Multireligiöses Friedensgebet zum Ukr
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Impfaufruf des Rates des Religionen

 

Der Rat der Religionen in Nürnberg ruft alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Impfen auf: Dies ist die wirkungsvollste und beste Möglichkeit, das eigene sowie das Leben der Mitmenschen zu schützen. Zu den festen Grundlagen der Religionen gehört es, andere Menschen zu schützen und durch das eigene Leben nicht zu schädigen. Impfen ist damit auch Ausdruck religiöser Verantwortung.

Zwar mag es berechtigte Einzelfälle geben, in denen gesundheitliche Gründe gegen eine Impfung sprechen. Wo dies nicht der Fall ist, bittet der Rat der Religionen, jene Argumente, die einer Impfung bisher entgegenstehen, auf Basis wissenschaftlicher Fakten zu überprüfen. Die Möglichkeit, sich impfen zu lassen, ist nicht überall auf der Welt selbstverständlich: Impfen ist durchaus ein Privileg.

Der Rat der Religionen ist überzeugt davon, dass die jetzige Pandemie überwunden werden kann, wenn möglichst viele Menschen die Chance, sich impfen lassen, nutzen. Ziel aller muss sein, so bald wie möglich wieder ein angstfreies, hoffnungsvolles und nach vorne gerichtetes Leben führen zu können.

Gerne greift der Rat der Religionen das Angebot der Stadt Nürnberg auf, innerhalb der Gemeinden Impfungen anzubieten. Verschiedene Mitgliedsgemeinden des Rates haben hierfür bereits Räume in Aussicht gestellt.


Der Rat der Religionen in Nürnberg wurde vor vier Jahren als Verein ins Leben gerufen. 10 Religionsgemeinschaften gehören ihm derzeit an. Sein übergeordnetes Ziel ist das gemeinsame Auftreten der Religionen in der Öffentlichkeit.

 

Der Vorstand des Rates der Religionen

 

Dr. J. Körnlein, A. Lissak, S. Saglam, G. de Mitri-Eljojo, P. van den Boogaart

 

Dr. J. Körnlein, A. Lissak, S. Saglam, G. de Mitri-Eljojo, P. van den Boogaart

 

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Pressemitteilung: Impfaufruf des Rates der Religionen
PI Impfaufruf des Rates der Religionen i
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Jeden Donnerstag: Religöser Impuls am multireligiösen Kubus

 

Immer um 18 Uhr gestaltet eine der Religionen aus dem Rat der Religionen einen geistlichen Gedanken am multireligiösen Kubus am Klarissenplatz vor dem dem Neuen Museum.


Kommen Sie gerne vorbei!

 

 

 

 

 

 


Zentral und dezentral: Nürnberger Religionsgemeinschaften gestalten religionsüberspannendes Corona-Gedenken

 

Ein Ort der Trauer uns des Trostes für die Corona-Opfer: für die Verstorbenen, die Vereinsamten, die Überforderten - und für die, die sich mit aller Kraft gegen die Auswirkungen der Pandemie stemmen. Am Sonntag, den 18. April 2021, hat der Nürnberger Rat der Religionen zusammen mit der Stadt Nürnberg und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) am Klarissenplatz einen zentralen Gedenkort eingeweiht.

Der drei mal drei Meter große begehbare Kubus hat innen eine Platte, die Symbole sowie Trostsprüche der Religionen zieren: Blumen und Kerze können dort über die nächsten Wochen und Monate hingelegt werden. Geplant ist auch, dass die Nürnberger Religionsgemeinschaften dort regelmäßig kurze Andachten halten.

In einer Banneraktion markieren zudem über 40 Nürnberger Kirchen, Moscheen, Gebets- und Gemeindehäuser vertraute Orte der Andacht in den vielen Stadtteilen Nürnbergs: von der Kirche in Behringersdorf bis zur DITIB-Moschee in Gibitzenhof. Armenische Christen ebenso wie türkische Muslime, Juden, Lutheraner, Katholiken und Reformierte nehmen an der Aktion Teil.

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Corona-Gedenken zentral und dezentral.pd
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Respekt, das heißt für mich...

Respekt? Er fällt in letzter Zeit häufig durch sein Fehlen auf: Hass-Tweets in den „Sozialen Medien“; Anfeindungen, Bedrohungen, Tätlichkeiten gegenüber Menschen anderer Nationalität, Religion und Anschauung… Da wäre mindestens Toleranz von Nöten. Doch Respekt ist mehr als Toleranz. Dieses stammt vom lateinischen „tolerare“ - „erdulden“, „ertragen“: die Bereitschaft also, andere Meinungen, Lebensformen, Herkunft zu dulden. Respekt aber ist eine Form der Wertschätzung: Man respektiert einen anderen Menschen nicht trotz, sondern wegen seines Andersseins. Ganz egal, ob man seine Einstellung, seine Lebensform teilt oder nicht. Das ist auch die Basis des friedlichen Umgangs der Religionen miteinander. Und einiger ihrer VertreterInnen, die im Folgenden darlegen, was Respekt für sie heißt.

 

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Rat der Religionen

N Ü R N B E R G

Wir setzen uns ein für ein konstruktives und zukunftsweisendes Zusammenleben aller Religionen, Weltanschauungen und Lebensstile in Nürnberg.

 

Durch unser gemeinsames Auftreten machen wir das Miteinander der Religionen sichtbar und fördern internationale Gesinnung, Toleranz und Völkerverständigung.

 

Damit leisten wir einen Beitrag zum Zusammenhalt in Nürnberg, der Stadt der Menschenrechte, und einem lebendigen Miteinander über Deutschland hinaus.

 

Gründung im Oktober 2016


Worauf wir Gründen

Fundament

  1. Religionsfreiheit
  2. Anerkennung und Akzeptanz der verschiedenen Religionsgemeinschaften
  3. Recht auf freie Meinungsäußerung
  4. Bereitschaft, Gemeinsamkeiten zu suchen und Unterschiede zu achten
  5. Verbot jeder Form von Diskriminierung
  6. Gewaltfreiheit
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Satzung
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Gründungsrede 2016
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Presseecho: In Nürnberg ist der Rat der Religionen gegründet worden
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Wer dabei ist

Zusammensetzung

Derzeit sind vertreten:

  • fünf Mitglieder der christlichen Kirchen
  • vier Vertreter von muslimischen Moschee-Vereinen
  • drei der Israelitischen Kultusgemeinde
  • ein/e Vertreter/-in der Ahmadiyya-Vereinigung
  • ein/e Vertreter/-in der Alevitischen Gemeinde
  • eine/e Vertreter/-in der Bahá'í-Gemeinde
  • ein/e Vertreter/-in der Buddhistischen Gemeinschaft Bodhi-Baum e.V.

wer gewÄhlt ist

Vorstand

  • Vorsitzender
    Dr. Jürgen Körnlein, Stadtdekan evang.-luth Dekanat
  • 1. Stellvertreter
    Alexander Lissak, Israelitische Kultusgemeinde
  • 2. Stellvertreterin
    Serpil Saglam, Alevitische Gemeinde
  • Gabriella De Mitri-Eljojo, Islamische Gemeinde Nürnberg e. V.
  • Paula van den Boogart, Bahá'í Gemeinde

Veröffentlichungen - Presse



Kontakt

Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein

1. Vorsitzender Rat der Religionen Nürnberg

Burgstr. 1-3

90403 Nürnberg

 

stadtdekan.nuernberg@elkb.de

Tel: 0911 214 11 11