Aktuell

 


Impfaufruf des Rates der Religionen

 

Der Rat der Religionen in Nürnberg ruft alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Impfen auf: Dies ist die wirkungsvollste und beste Möglichkeit, das eigene sowie das Leben der Mitmenschen zu schützen. Zu den festen Grundlagen der Religionen gehört es, andere Menschen zu schützen und durch das eigene Leben nicht zu schädigen. Impfen ist damit auch Ausdruck religiöser Verantwortung.

 

Zwar mag es berechtigte Einzelfälle geben, in denen gesundheitliche Gründe gegen eine Impfung sprechen. Wo dies nicht der Fall ist, bittet der Rat der Religionen, jene Argumente, die einer Impfung bisher entgegenstehen, auf Basis wissenschaftlicher Fakten zu überprüfen. Die Möglichkeit, sich impfen zu lassen, ist nicht überall auf der Welt selbstverständlich: Impfen ist durchaus ein Privileg.

 

Der Rat der Religionen ist überzeugt davon, dass die jetzige Pandemie überwunden werden kann, wenn möglichst viele Menschen die Chance, sich impfen lassen, nutzen. Ziel aller muss sein, so bald wie möglich wieder ein angstfreies, hoffnungsvolles und nach vorne gerichtetes Leben führen zu können.

 

Gerne greift der Rat der Religionen das Angebot der Stadt Nürnberg auf, innerhalb der Gemeinden Impfungen anzubieten. Verschiedene Mitgliedsgemeinden des Rates haben hierfür bereits Räume in Aussicht gestellt.

 

Der Rat der Religionen in Nürnberg wurde vor vier Jahren als Verein ins Leben gerufen. 10 Religionsgemeinschaften gehören ihm derzeit an. Sein übergeordnetes Ziel ist das gemeinsame Auftreten der Religionen in der Öffentlichkeit.

 

Der Vorstand des Rates der Religionen

 

Dr. J. Körnlein, A. Lissak, S. Saglam, G. de Mitri-Eljojo, P. van den Boogaart

 

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Pressemitteilung: Impfaufruf des Rates der Religionen
PI Impfaufruf des Rates der Religionen i
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Jeden Donnerstag: Religöser Impuls am multireligiösen Kubus

 

Immer um 18 Uhr gestaltet eine der Religionen aus dem Rat der Religionen einen geistlichen Gedanken am multireligiösen Kubus am Klarissenplatz vor dem dem Neuen Museum.


Kommen Sie gerne vorbei!

 

 

 

 

 

 


Zentral und dezentral: Nürnberger Religionsgemeinschaften gestalten religionsüberspannendes Corona-Gedenken

 

Ein Ort der Trauer uns des Trostes für die Corona-Opfer: für die Verstorbenen, die Vereinsamten, die Überforderten - und für die, die sich mit aller Kraft gegen die Auswirkungen der Pandemie stemmen. Am Sonntag, den 18. April 2021, hat der Nürnberger Rat der Religionen zusammen mit der Stadt Nürnberg und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) am Klarissenplatz einen zentralen Gedenkort eingeweiht.

Der drei mal drei Meter große begehbare Kubus hat innen eine Platte, die Symbole sowie Trostsprüche der Religionen zieren: Blumen und Kerze können dort über die nächsten Wochen und Monate hingelegt werden. Geplant ist auch, dass die Nürnberger Religionsgemeinschaften dort regelmäßig kurze Andachten halten.

In einer Banneraktion markieren zudem über 40 Nürnberger Kirchen, Moscheen, Gebets- und Gemeindehäuser vertraute Orte der Andacht in den vielen Stadtteilen Nürnbergs: von der Kirche in Behringersdorf bis zur DITIB-Moschee in Gibitzenhof. Armenische Christen ebenso wie türkische Muslime, Juden, Lutheraner, Katholiken und Reformierte nehmen an der Aktion Teil.

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Corona-Gedenken zentral und dezentral.pd
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Respekt, das heißt für mich...

Respekt? Er fällt in letzter Zeit häufig durch sein Fehlen auf: Hass-Tweets in den „Sozialen Medien“; Anfeindungen, Bedrohungen, Tätlichkeiten gegenüber Menschen anderer Nationalität, Religion und Anschauung… Da wäre mindestens Toleranz von Nöten. Doch Respekt ist mehr als Toleranz. Dieses stammt vom lateinischen „tolerare“ - „erdulden“, „ertragen“: die Bereitschaft also, andere Meinungen, Lebensformen, Herkunft zu dulden. Respekt aber ist eine Form der Wertschätzung: Man respektiert einen anderen Menschen nicht trotz, sondern wegen seines Andersseins. Ganz egal, ob man seine Einstellung, seine Lebensform teilt oder nicht. Das ist auch die Basis des friedlichen Umgangs der Religionen miteinander. Und einiger ihrer VertreterInnen, die im Folgenden darlegen, was Respekt für sie heißt.

 

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Rat der Religionen

N Ü R N B E R G

Wir setzen uns ein für ein konstruktives und zukunftsweisendes Zusammenleben aller Religionen, Weltanschauungen und Lebensstile in Nürnberg.

 

Durch unser gemeinsames Auftreten machen wir das Miteinander der Religionen sichtbar und fördern internationale Gesinnung, Toleranz und Völkerverständigung.

 

Damit leisten wir einen Beitrag zum Zusammenhalt in Nürnberg, der Stadt der Menschenrechte, und einem lebendigen Miteinander über Deutschland hinaus.

 

Gründung im Oktober 2016


Worauf wir Gründen

Fundament

  1. Religionsfreiheit
  2. Anerkennung und Akzeptanz der verschiedenen Religionsgemeinschaften
  3. Recht auf freie Meinungsäußerung
  4. Bereitschaft, Gemeinsamkeiten zu suchen und Unterschiede zu achten
  5. Verbot jeder Form von Diskriminierung
  6. Gewaltfreiheit
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Gründungsrede 2016
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Presseecho: In Nürnberg ist der Rat der Religionen gegründet worden
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Wer dabei ist

Zusammensetzung

Derzeit sind vertreten:

  • fünf Mitglieder der christlichen Kirchen
  • vier Vertreter von muslimischen Moschee-Vereinen
  • drei der Israelitischen Kultusgemeinde
  • ein/e Vertreter/-in der Ahmadiyya-Vereinigung
  • ein/e Vertreter/-in der Alevitischen Gemeinde
  • eine/e Vertreter/-in der Bahá'í-Gemeinde
  • ein/e Vertreter/-in der Buddhistischen Gemeinschaft Bodhi-Baum e.V.

wer gewÄhlt ist

Vorstand

  • Vorsitzender
    Dr. Jürgen Körnlein, Stadtdekan evang.-luth Dekanat
  • 1. Stellvertreter
    Alexander Lissak, Israelitische Kultusgemeinde
  • 2. Stellvertreterin
    Serpil Saglam, Alevitische Gemeinde
  • Gabriella De Mitri-Eljojo, Islamische Gemeinde Nürnberg e. V.
  • Paula van den Boogart, Bahá'í Gemeinde

Veröffentlichungen - Presse



Kontakt

Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein

1. Vorsitzender Rat der Religionen Nürnberg

Burgstr. 7

90403 Nürnberg

 

stadtdekan.nuernberg@elkb.de

Tel: 0911 214 11 11